FAQ | Häufige Fragen

 

Sportmedizin beinhaltet diejenige theoretische und praktische Medizin

welche den Einfluß von Bewegung, Training und Sport sowie den von Bewegungsmangel auf den gesunden und kranken Menschen jeder Altersstufe untersucht. Die Sportmedizin befasst sich mit dem gesamten Spektrum körperlicher Aktivität, vom Hochleistungssportler bis hin zum vermindert belastbaren Patienten.

Bewegung und Sport sind ganz wesentliche Maßnahmen zur Erhaltung und Verbesserung der Gesundheit sowie zur Erhöhung Ihrer Leistungsfähigkeit.

Voraussetzung dafür ist allerdings die Regelmäßigkeit! Nur wer regelmäßig Sport betreibt und ein aktives Leben führt, kann sich jene Vorteile erarbeiten, welche die Lebensqualität erhöhen, die Leistungsfähigkeit verbessern und die Widerstandsfähigkeit gegen verschiedene Belastungen des Alltags, der Arbeitswelt und des Älterwerdens macht.


Sportmedizinische Untersuchung:

Egal ob Sie Neu - oder Wiedereinsteiger in den Sport sind oder auch regelmäßig Sport betreiben - eine sportmedizinische Untersuchung - mit der Erhebung Ihres Ist-Zustandes der Leistungsfähigkeit und den daraus abgeleiteten Trainingshinweisen ist Voraussetzung für eine stabile Gesundheit und eine Ihren Zielvorstellungen entsprechenden Leistungsentwicklung.

Bewegung ist Mobilität - Fitness ist Mobilität - und ein Gradmesser, nicht nur für unser Wohlbefinden, sondern auch für unsere Gesundheit. Der beste Schutz , den wir unserem Körper zukommen lassen können, ist die Fitness. Das richtige Maß an Bewegung ist auch die beste Begleittherapie bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen


Ärztliche Begleitung beim Sport

Ein nach wissenschaftlichen Kriterien dosiertes, genau auf das momentane Befinden abgestimmtes Training stärkt die Leistungsfähigkeit , erhöht das Wohlbefinden und ist Bereicherung , nicht Einschränkung. Ausserdem kann es auch großen Spaß machen!

Neueinsteiger sollten sich allerdings, bevor sie mit dem Training beginnen, einer Untersuchung unterziehen. Hierbei werden eventuelle Krankheiten vom Arzt entdeckt, behandelt , Risikofaktoren besprochen. Auf dieser Grundlage wird dann der individuelle Trainingsplan erstellt.

Risikfaktoren sind etwa: Übergewicht, Bluthochdruck, Zuckerkrankheit und Fettstoffwechselstörungen,...

weiters: Dysbalancen an verschiedenen Muskelgruppen, bereits vorhandene Wirbelsäulen - oder Gelenksprobleme. Hier sollten Sie sich auf jeden Fall bevor Sie mit einem Trainingsprogramm beginnen an einen Arzt wenden. Dieser wird Ihren individuellen Trainingsplan erstellen


Wohldosiertes Krafttraining

ist letztendlich der kontrollierte Ersatz für die verloren gegangene körperliche Arbeit. Eine Möglichkeit alt zu werden und trotzdem fit zu bleiben - Eine kostengünstige und erfolgreiche Medizin!

Sportmedizinische Aspekte des Muskelkrafttrainings:

  • Prävention:
  • Verringerung des Verletzungs- u. Verschleißrisikos Stabilisierung des Stütz- u. Halteapparates Kompensation der altersinduzierten Kraftabnahme
  • Rehabilitation:
  • Beschleunigung der Rehabilitation nach Verletzungen, Operationen und Erkrankungen
  • Körperformung :
  • Körperformung - nicht plastische Chirurgie!
  • Aufbau und Profilierung der Muskelmasse
  • Verringerung des Körperfettanteils
  • Gewichtssteigerung oder –reduktion
  • Psychische Effekte
  • Steigerung des Selbstwertgefühls Entwicklung von Körperbewusstsein Verbesserung der Körperwahrnehmung

Ihr Trainingsplan

wird nach einer sportmedizinischen Erstuntersuchung erstellt und durch regelmäßige weitere Untersuchungen werden Sie durch Ihr Training begleitet.


Ausdauer | Netzwerk Gehirn, Geist und Körper

Der beste Schutz , den wir unserem Körper zukommen lassen können, ist die Fitness

Körperliche Bewegung führt zur Anregung von Neuronen-Neubildungen im Gehirn. Die neugebildeten Neuronen üben eine vollwertige Funktion bis in ein hohes Alter aus. - > Relativer Schutz des Gehirns gegenüber Alzheimer, Parkinson sowie Depressionen bei jahrelang ausgeübter körperlicher Aktivität.

Körperliche Aktivität kann für das Gehirn empfohlen werden

Wohldosiertes Training: Eine Möglichkeit alt zu werden und trotzdem fit zu bleiben.

Eine kostengünstige, ja billige und erfolgreiche Medizin

Ihr Trainingsplan

wird nach einer sportmedizinischen Erstuntersuchung erstellt und durch regelmäßige weitere Untersuchungen werden Sie durch Ihr Training begleitet.


Erstellen des Trainingsrezeptes

Sobald ein Arzt eine Trainingsempfehlung abgibt, übernimmt er auch die Verantwortung dafür.

Daher kann eine zu therapeutischen Zwecken ausgesprochene Trainingsanweisung ("Trainingsrezept") nur vom Arzt und nur unter Berücksichtigung des Gesundheitszustandes, der Belastbarkeit des Patienten, der Risikofaktoren während der Belastung sowie möglicher Wechselwirkungen zwischen bestehender Therapie und geplantem Training erstellt werden.

Beim Erstellen des Trainingsrezeptes sind die Grundprinzipien der medizinischen Trainingslehre zu beachten. Idealerweise sollte ein Arzt, der mit diesem Belastungs- und Beanspruchungsmodell der Sportmedizin gut vertraut ist, dieses Rezept erstellen.

Eine Steigerung der Leistungsfähigkeit führt also zu einer Reduktion der Risikofaktoren und dementsprechend zu einer Reduktion der Gefahr vorzeitig zu erkranken.

Die sportmedizinische Erstuntersuchung und die Trainingbegleitung durch weitere Untersuchungen sind zu empfehlen.


Unterschied Leistungssportler und Hobbysportler

Ein "Gesundheitssportler" trainiert nach denselben Kriterien wie ein "Leistungssportler", nur eben mit einem anderen Trainingsziel!

Ein großer Teil des medizinischen Wissens über die durch ein gezieltes Training zu erreichenden Veränderungen stammt aus der Sportmedizin.

Ein Leistungssportler (bzw. sein Trainer) muss je nach Trainingsperiode und Trainingsziel die jeweiligen Trainingsumfänge und Trainingsintensitäten festlegen.

Je genauer dies gemacht wird, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass das angestrebte Ziel erreicht wird.

Auch im sogenannten "Gesundheitssport" ist es erforderlich, das Trainingsziel zu definieren und die Möglichkeiten zur Erreichung des Selben auf die beruflichen und familiären Gegebenheiten abzustimmen.


Wissenswertes zum Trainingsstart/ Trainingsintensität

Wöchentliche Gesamtrainingszeit:

Diese Kombination von Belastungsdauer und Belastungshäufigkeit ist durchaus nicht beliebig wählbar sondern sollte auch dem aktuellen Trainingszustand angepasst sein.

  • Für jemanden, der bisher jegliche körperliche Betätigung tunlichst vermieden hat, ist der plötzliche Anstieg des Trainingsumfanges auf mehrere Stunden nicht zielführend!
  • Je niedriger die Leistungsfähigkeit am Beginn des Trainings ist, desto kürzer sollte die effektive Wochennettotrainingszeit sein.

Eine Steigerung sollte nach vorheriger Kontrolle des Trainingserfolges in mehrwöchigen Abständen erfolgen. Im Sinne einer Regelmäßigkeit ist darauf zu achten, dass eine relativ konstante wöchentliche Gesamttrainingszeit das ganze Jahr über eingehalten wird.

Belastungshäufigkeit:

Da jeder Trainingsreiz eine Belastung darstellt, von der sich der Körper wieder erholen muss, ist es erforderlich, das gesamte Training auf eine größere Anzahl von Trainingseinheiten pro Woche aufzuteilen.

Die dazwischen liegenden Regenerationsphasen sind für den Trainingserfolg sehr wichtig! Zumindest zwei bis drei Trainingseinheiten pro Woche sind erforderlich.

Eine Steigerung der Leistungsfähigkeit führt  zu einer Reduktion der Risikofaktoren und dementsprechend zu einer Reduktion der Gefahr vorzeitig zu erkranken. Die sportmedizinische Erstuntersuchung und die Trainingbegleitung durch weitere Untersuchungen sind zu empfehlen.

© GZ Ambulatorium Dr. Manfred Bauly
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